01.07.2015 In eigener Sache

Die AfD macht gegenwärtig durch heftigen Streit von sich reden. Auf der einen Seite steht der vermeintliche Wirtschaftsflügel der AfD mit Prof. Lucke und Herrn Henkel - auf der anderen Seite die Repräsentanten bzw. Verteidiger eines liberal-wertkonservativen Kurses und der “kleinen Leute” um Gauland und Petry. So die Darstellung in den Medien. Intern geht es jedoch um die Frage, ob unsere Partei eine echte Alternative darstellen soll, die auch vor Fundamentalkritik nicht zurückschreckt und Themen wie Souveränität, Währungssystem, Westbindung u.a. zumindestens diskutiert.

Bernd Lucke möchte vermutlich trotz Koalitionsabsagen der CDU die AfD soweit anpassen, dass sie ein akzeptabler Koalitionspartner wird. In seinen Augen müsste die AfD das Etikett des “Rechtspopulismus” loswerden, welches ihr von den Medien aufgeklebt wurde, und jeden Anschein von Fundamentalkritik unterbinden. Dies erklärt das inakzeptable Vorgehen innerhalb der Partei gegen jegliche Kritiker des Lucke-Systems.

Die in den neuen Ländern erfolgreichen AfD-Politiker Gauland, Höcke, Petry haben gerade mit ihren kritischen Positionen zum Asylchaos, zum Islam und zur sozialen Situation in Deutschland viel Zustimmung bei der Wählerschaft erfahren und wollen diesen Kurs, der in der Presse gern geringschätzig als “Rechtspopulismus” bezeichnet wird, fortsetzen - ohne Anbiederung an den fragwürdigen CDU-Kurs (TTIP, NSA-Skandal, Anti-Russlandpolitik usf.).

Bernd Lucke möchte eine bessere CDU bzw. FDP im bürgerlichen Spektrum;  Alexander Gauland, Björn Höcke und Frauke Petry möchten die Interessen der deutschen Bevölkerung aussenpolitisch wie innenpolitisch in den Vordergrund rücken, Grundsatzpositionen vertreten und den Kurs als neue ALTERNATIVE zu den Altparteien in Deutschland verteidigen. Der von Bernd Lucke initiierte Verein "WECKRUF 2015" als Partei innerhalb der Partei  möchte die politische Bandbreite der AfD stark eingrenzen und stellt eine Vorbereitung zur Abspaltung dar.

Ob alle politischen Strömungen der Parteibasis gemeinsam wirken können oder ein Trennen sinnvoller ist, wird der Bundesparteitag am 4. und 5. Juli zeigen.

Daher sind alle Mitglieder aufgerufen, möglichst zahlreich am Bundesparteitag teilzunehmen, um diese existenzielle Frage auf eine breite Basis zu stellen.

Der Kreisvorstand Stade wünscht sich die Verwirklichung unseres Mottos “Mut zur Wahrheit”, für eine AfD, die nicht nach Lob ihrer rotgrüngelbschwarzen  Gegner schielt, sondern Kurs hält für die Menschen in unserem Lande! - Mit oder ohne Bernd Lucke!

 

Der Vorstand des AfD Kreisverbandes Stade

 

PS: Eine gelungene ANALYSE

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