Wolf 20170830

G 20 - Krawalle

Wer sind die politisch Verantwortlichen?

In der gut besuchten Malerschule in Buxtehude referierte Herr Dr. Alexander Wolf.

Die G20-Krawalle sind der vorläufige Höhepunkt einer jahrzehntelangen Entwicklung. Linke Gruppen wurden vom Staat hofiert und finanziert, linke Gewalt durch die Medien verharmlost.

Dr. Wolf (* 19. April 1967 in Leipzig) ist Jurist und seit 2015 für die AfD Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft. Er ist stellvertretender Vorsitzender der AfD Hamburg, Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Bürgerschaftsfraktion sowie Listenkandidat für die Bundestagswahl auf Platz 2.

Dr. Wolf vor der Hamburger Bürgerschaft

 Die Belagerung des Rechtsstaates

krauseJens Krause, Vorsitzender AfD Kreisverband Harburg,

hielt einen

Vortrag "Kommunale und schulische Jugendarbeit

als politischer Auftrag der 68er"

Thema des Vortrages war die jahrzehntelange Indoktrination unserer Jugend in Kommune und Schule, die – pseudowissenschaftlich gestützt – schon in der Ausbildung von Pädagogen, Sozialarbeitern und Lehrern fest verankert ist.

Der Referent zeigte an Beispielen auf, wie weit diese Indoktrination  inzwischen geht, wie man sie erkennt und was man – auch rechtlich – dagegen tun kann.

Dabei griff er auf Gesetze und Verordnungen genauso zurück wie auf Checklisten, die er teilweise selber erstellt hat. In letzter Konsequenz darf dies als Leitfaden verstanden werden – sowohl für die kommunalparlamentarische Arbeit als auch für engagierte Eltern.

Neben öffentlicher Jugendarbeit waren auch Themen wie Inklusion, Ganztages- und Gesamtschulen Inhalt des Vortrags.

Vortrag von Maik Hieke:

"Die Rückkehr des Wolfes nach Niedersachsen -

Interessenkonflikt zwischen Artenschutz (und Nutztierhaltung sowie Stadt- und Landbevölkerung)?"

Der Referent Maik Hieke hat sich als Rechtsanwalt und Fachanwalt für Agrarrecht sowie als Jäger sowohl beruflich als auch privat mit der Rückkehr des Wolfes befasst. Als gebürtiger Oberlausitzer verfolgt er hierbei die Wiederansiedlung des Raubtieres Wolf in Deutschland seit seiner ersten Sichtung in Sachsen und erläuterte in seinem Vortrag neben einer allgemeinen Einführung zu den Grauhunden in Deutschland die rechtlichen Aspekte, insbesondere den Schutzstatus als auch hier hieraus entspringenden Handlungsalternativen. 

Niedersachsen 2016: Mindestens 135 Nutztiere von Wölfen gerissen

Wird der Wolf zum Abschuss freigegeben?

AZF Blau 2 250 Der Einladung zu einem öffentlichen Bürgerforum waren am 16.11.2016 rund 50 Interessierte gefolgt. In einem Kurzvortrag ging die Referentin Astrid zum Felde, stellv. Landesvorsitzende und Kreisvorsitzende, auf die Frage ein, wie es um die Souveränität der Bundesrepublik Deutschland bestellt ist. Die Antwort hierauf ist nicht akademisch, sondern beeinflusst unser Leben in vielen Bereichen; Stichworte sind hier z.B. Überwachung, US-Truppen, Atomwaffen, Goldvorräte. Ferner wurde das Thema Grundgesetz/Verfassung angerissen, insbesondere der Artikel 146 des Grundgesetzes:

"Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist." GG146

Für Eilige: Phoenix-Interview Foschepoth Nov. 2013 (4:14 Min.)

Prof. Dr. Foschepoth ist Historiker, Lehrstuhl für neuere und neueste Geschichte in Freiburg

  

 Im Folgenden finden Sie eine Übersicht der angeprochenen Themen mit weiterführenden Links

Weiterlesen: 16.11.2016 Kurzvortrag Souveränität/Grundgesetz

Herr Dr. Ulrich Steiner, Physiker, hielt einen Vortrag zu

Gentechnik und Biotechnologie

Einsatz in Pharmazie und Landwirtschaft. Und der politische Kontext.

Die Gentechnik ist aus der Pharmazie nicht mehr wegzudenken, und hat früher undenkbare medizinische Behandlungen und diagnostische Verfahren heute zur Routine gemacht. Sie hat auch in der Landwirtschaft weltweit große Erfolge, aber genau da ist sie auch zu einem der großen Angstmacher geworden. Insbesondere in Deutschland überwiegt die Ablehnung.

Wir schauen uns diese großen Einsatzbereiche, einschließlich der Gentherapie, an. Dabei richten wir den Blick auch auf besondere Problemfelder, wie hohe Kosten, begrenzte Produktionskapazität, ethische Implikationen, und den politischen Kontext.

Ein paar Grundlagen von Gentechnik, Medizin, Vererbung und Erbkrankheiten werden dargestellt, um die Konzepte und Verfahren der biotechnologischen Herstellung von gentechnischer Medizin verständlich zu machen. Beispiele werden Diabetes, die Bluterkrankheit (die „königliche Krankheit“), und weitere sein. Die Erkenntnis von Unzulänglichkeiten dieser Herstellungsverfahren wird verständlich machen, warum die Pharmazie auf der Suche nach Lösungen zur Heilung bisher unheilbarer Krankheiten zu transgenen Tieren und transgenen Pflanzen gekommen ist.

Von transgenen Pflanzen, in denen Medizinprodukte hergestellt werden kommt man leicht auf Ansätze für Essbare Impfstoffe sowie Pflanzen mit gesundheitsfördernden Nutraceuticals, was unter den Pflanzenzüchtern als OutputTraits bezeichnet wird. Goldener Reis gehört dazu, und auch Raps mit Omega-3 Fettsäuren.

Input Traits sind die Dinge, an die man gemeinhin denkt, wenn man über gentechnisch veränderte Pflanzen spricht, also Resistenz gegen Insekten und Viren, oder Resistenz gegen Unkrautvernichtungsmittel. Zu diesen Techniken wird das Risiko im Vergleich mit den klassischen Züchtungen diskutiert werden.

Mehrere auch der hier vorgestellten Ansätze sind gescheitert – nichts Ungewöhnliches wenn man wissenschaftliches Neuland betritt. Wird das auch für die neueste umwälzende Technologie in der Gentechnik, CRISPR, gelten, die einen Nobelpreis – vermutlich noch in diesem Jahr – zu einer in Deutschland arbeitenden Forscherin bringen wird?

Diese neue Technik wird auch Eingriffe in das Genom des Menschen möglich machen.

Es wird vermutlich verwundern, aus welcher politischen Ecke bereits der Wunsch nach gentechnischer Züchtung von neuen Menschen gekommen ist.

Über den Referenten:

Dr. Ulrich Steiner ist Physiker mit Diplom in Kernphysik. Seine Promotion erlangte er in der Krebsforschung mit einem biophysikalischen Thema. Über zwei Jahrzehnte lang arbeitete er dann in der Human-Pharmazeutischen Biotechnologie in Forschung, Entwicklung, Produktion und Planung, und ist an vielen der im Vortrag behandelten Dinge selbst aktiv beteiligt gewesen oder hat sie gar initiiert. Für Authentizität ist also gesorgt.

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