Jan Hensen, AfD-Kandidat für die Kreistagswahl 2016 im Wahlbereich 5

S HensenGeboren wurde ich am 21.7.1974 in Rendsburg. Aufgewachsen bin ich auf dem landwirtschaftlichen Betrieb meiner Eltern in der Gemeinde Jübek, Nähe Schleswig.

Die erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zum Maschinenbaumechaniker habe ich in einem bodenständig/konservativen Stahl- und Metallbaubetrieb in der Nähe von Schleswig gemacht. Danach habe ich 4 Jahre als Soldat in der Instandsetzung von Tornadotriebwerken heimatnah gedient.

Der berufliche Wiedereinstieg war zum Scheitern verurteilt, weil mein Interesse an der weiten Welt wesentlich größer war. 6 Jahre habe ich international Schwertransporte gefahren, die europäischen Länder, in denen ich nicht war, lassen sich dabei an einer Hand abzählen. Diese Erfahrung mit Land und Leuten innerhalb der EU erlaubt mir heute eine objektive Betrachtungsweise der Gesamtsituation.

2008 hat mich der Wunsch nach einem gemeinsamen Zuhause mit meiner Frau Anita, die ich 2014 geheiratet habe, ins Alte Land gespült. Sie war wohnhaft in der Nähe von Darmstadt und mir war es fast egal, wo wir in Europa stranden. Es gab nur ein Kriterium für mich und das lautete: “so dicht wie möglich ans Meer“.

Arbeit zu finden, war nicht das Problem für uns und so wurden wir hier, in der Gemeinde Jork, sehr schnell heimisch und fühlen uns auch sehr wohl in unserem Eigenheim direkt an der Elbe mit unserem Sohn, der 2012 geboren wurde.

Mit dem Wunsch und der Verantwortung für eigene Kinder war mir klar, dass sich das nicht mit meinem internationalen Berufsleben vereinbaren lässt.

Es war schwierig, einen Arbeitgeber zu finden, dessen Arbeitszeiten mit Beruf und Familie vereinbar waren.

2011 gelang es mir, über eine Fremdfirma als Kontrolltechniker im Technischen Notdienst am DESY im Schichtdienst zu arbeiten.

Juni 2015 hatte ich einen Unfall bei der Freiwilligen Feuerwehr Jork, OT Borstel, dessen Folgen so schwerwiegend waren, dass man mir die Berufsfähigkeit für meinen erlernten Beruf und meine Tätigkeit am DESY aberkannte.

Mut zur AfD, unserer Region und Deutschland

Mein Mut, offen zur AfD zu stehen und mitzuwirken, hat sowohl regionale als auch nationale Gründe.

Dem Euro war ich schon immer kritisch gegenüber eingestellt, weil wir Europäer eine zu unterschiedliche Mentalität haben. Die Änderung des Parteispendengesetzes Ende 2015 strahlt, für mich, eine minderwertige Auffassung von Demokratie bei unseren Regierungsparteien aus!

Die Verabschiedung neuer Gesetze im Bereich Migration ist inhaltlich völlig am Thema vorbei. Deutschland ist kein klassischer Einwanderungsstaat wie Kanada. Den Fachkräftemangel bekommen wir nur dann in den Griff, wenn wir die Basis weiterbilden und nicht Fachleute aus Zweit- oder Drittstaaten anwerben. Diese werden in ihrem Heimatland dringender gebraucht, um es weiterzuentwickeln bzw. wieder aufzubauen. Unsere Bundesregierung hat zudem gezeigt, dass sie der Meinung ist, sich nicht an Gesetze halten zu müssen, wie das vorsätzliche Missachten des Artikel 16a im Grundgesetz und das Aussetzen der Vereinbarung von Dublin beweist. Deshalb glaube ich auch nicht daran, dass die kommenden Gesetze irgendeine Bedeutung für unsere Bundesregierung haben. Sie dienen alleine nur dazu, dem Bundesbürger Sand in die Augen zu streuen!

Das war für mich der Auslöser zu sagen: "Jetzt musst du aktiv werden"

Der Landkreis und seine Defizite

Die katastrophale Arbeit unserer Bundesregierung spiegelt sich zu großen Teilen in unseren Kommunen und Landkreisen wider.

Dies bestätigt eine Aussage von Willy Wimmer, ehem. Staatssekretär in der Regierung Kohl:

Einer der klügsten Beobachter unseres Landes, ein glänzender Jurist dazu, Herr Dr. Peter Gauweiler, hat immer auf das Schweizer Modell der Kompetenz des mündigen Staatsbürgers für seine demokratischen Belange verwiesen. Warum nicht auch für uns Deutsche, die wir das besser können, als blutleere Bürokraten und Lobby-Vertreter in Brüssel. Wir wollen unser Land zurück und zwar von denjenigen, die es sich unter den Nagel gerissen haben. Man muss sich das doch nur in den Städten und Gemeinden ansehen, mit welcher Arroganz von oben herab die Staatsbürger behandelt werden.“

Der Verschiebung von Prioritäten, mangelnder Transparenz in der Regierungsarbeit, das Wohl der eigenen Bevölkerung mit Füßen zu treten und der Geldverschwendung durch mangelnde Kompetenz, Konzeptlosigkeit und Willkür muss auch hier im Landkreis Stade Einhalt geboten werden!

 

Forderung: „7,5t Anlieger frei“ für Straßen, die nicht für LKW ausgelegt sind!

Ab Juli 2018 kommt die Maut auf Bundesstraßen deutschlandweit!

Eine Gewichtsbeschränkung von “7,5t Anlieger frei“ für das Alte Land, ist ein Muss!

Den Schwerlastverkehr (LKW) auf die dafür vorgesehenen Strecken leiten!

Es darf nicht sein, dass Speditionen allein nur aus Sparsamkeit Strecken befahren, die für solche Lasten nicht ausgelegt sind. Daraus resultieren Schäden an Fahrbahnen, Gebäuden und Brückenbauwerken, die hohe Kosten verursachen, die auf die Allgemeinheit umgelegt werden oder vom Eigentümer auf eigene Kosten repariert werden müssen. Ab Mitte 2018 kommt zudem noch die LKW-Maut auf Bundesstraßen. Dieses wird dann im ländlichen Raum zu einem LKW-Terror führen!

Ebenso schwerwiegend ist die erschreckende Anzahl der Beinaheunfälle, bei dem die LKW von der Fahrbahn abkommen und tiefe Spuren im Seitenraum hinterlassen, wie sie z.B. an der K39 zu sehen sind. Selbst Strecken, die einwandfrei intakt waren, bis vor 3 Jahren, ist die unzumutbare Belastung anzusehen. Die betroffenen Tourismusbetriebe, deren Anfahrt durch die Baumaßnahmen behindert wird, haben zum Teil erhebliche Einbußen im Umsatz.

Aus Beinaheunfälle werden richtige Unfälle. Ein stark befestigter Seitenraum, wie vorgesehen, führt zur schleichenden Veränderung des Fahrverhalten eines LKW-Fahrers. Passiert das Verlassen der Fahrbahn nicht wie vorher schlagartig, erfolgt die Korrektur durch den Fahrer später, wodurch eine Kollision mit den am Rand stehenden Bäumen unausweichlich ist. Wenn man dann noch beachtet, wie viele Gefahrguttransporter diese Strecken befahren, wird einem Angst und Bange.

 

Forderung: Polizeibegleitung für Airbus-Schwertransporte wieder einführen!

Ein Schwertransport stellt laut Straßenverkehrsordnung immer eine besondere Gefahr für den Straßenverkehr da.

Airbus-Schwertransporte kann ich fast täglich beobachten und durch meine beruflichen Erfahrungen auch sehr gut beurteilen. Seit einiger Zeit ist mir aufgefallen, dass diese Schwertransporte nur noch Hilfspolizei, Feuerwehr- und BF3-Begleitung haben. Seitdem beobachte ich verstärkt schwerwiegende Nachlässigkeiten im Bezug auf Koordination und Disziplin.

Beim Rechtsabbiegen in andere Straßen muss ein Schwertransport oft die Gegenfahrbahnen nutzen, bzw. im Kreisverkehr entgegengesetzt fahren, damit er sein Ziel erreicht. Hierbei muss gewährleistet werden, dass eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen wird! Nach meinen Beobachtungen scheitert dieses in den meisten Fällen am mangelhaften Verhalten des Hilfspolizisten, dessen Verhalten ich als rücksichtslos und aggressiv beurteile.

 

Forderung: Herabsetzen der Höchstgeschwindigkeiten von begleiteten Schwertransporten! 

Ich fordere den Landkreis Stade auf, unter dem Aspekt der Sicherheit aller Bürger, die für mich oberste Priorität hat, die Höchstgeschwindigkeiten für begleitete Schwertransporte im Genehmigungsverfahren innerorts auf 30 km/h und außerhalb geschlossener Ortschaften auf 50 km/h zu senken! Eine Herabsetzung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit auf BAB ist nicht erforderlich, es sei denn, dass eine Gefahr für Mensch und Umwelt besteht.

 

Forderung: Mehr Transparenz in der Kreispolitik!

Mir ist aufgefallen, dass es schwierig ist, sich über unsere Kreispolitik und deren Fachausschüsse auf dem Laufenden zu halten. Die Nutzung sozialer Netzwerke, wie z.B. Facebook und Twitter, für den Kreistag und dessen Fachausschüsse bringen die Politik näher an den Bürger.

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