Am Mittwoch, d. 14.06.2017 um 19:30 Uhr tagte der Rat der Samtgemeinde Lühe im Rathaussaal. Es waren sehr viele interessierte Bürger erschienen, die sich hauptsächlich für die geplante Erhöhung der KITA-Gebühren interessierten. Gleich zu Beginn der Sitzung nahm der Samtgemeindebürgermeister Michael Gosch dieses Thema von der Tagesordnung, da er hier noch zu viele Informationsdefizite bei Ratsmitgliedern und Bürgern sowie Diskussionbedarf sieht. In einem erneuten Anlauf sollen nun die Bürger mehr mitgenommen werden.

 Folgende Themen standen außerdem u.a. auf der Tagesordnung:

 - Antrag der AfD zum Thema Schwerlastverkehr:

                Vorschlag/Diskussionsgrundlage:

                    Der Rat der Samtgemeinde Lühe fordert den Kreistag auf,

ein Durchfahrtverbot des Schwerlastverkehrs auf K39 und K38 zu beschließen

Das Thema wurde an den Bau-/Wegeausschuss überwiesen, der am kommenden Montag tagt.

 - Gründung eines Hochwasserschutzverbandes Aue/Lühe

Hans-Jürgen Bremer vom Deichverband hielt einen Vortrag über die Vision eines Hochwasserschutzverbandes, in dem alle Gemeinden entlang der Aue/Lühe vertreten sein sollen. Erstes Projekt dieses Verbandes soll die Unterhaltung eines Hochwasserrückhaltepolders im Bullenbruch (Horneburg) sein. Dieser soll Ende 2021 fertig sein, mit einer Höhe von 1,5 m und 6,2 km Länge. Die Baukosten werden vom Küstenschutz getragen, die Unterhaltung soll der Hochwasserschutzverband tragen. Man rechnet mit 24.000 € / Jahr insgesamt. Die SG Lühe hat einen Anteil von 12% an der Fläche und wäre mit 1400 € / Jahr beteiligt.

Weiterlesen: 14.06.2017 Ratssitzung der SG Lühe - KITA-Gebühren verschoben

Ab 1.8.2017 wird ein Hort in der Sparkasse Neuenkirchen eingerichtet.

Der Kreistag hat der Änderung der Schulbezirke zugestimmt: Grundschüler aus Hollern-Twielenfleth und Steinkirchen müssen ab dem Schuljahr 2017/2018 zum Vincent-Lübeck-Gymnasium wechseln.

Im Bereich der SG Lühe ist in den letzten Jahren ein starker Anstieg bei den Zurückstellungen der Kindergartenkinder zu verzeichnen, allein im letzten Jahr wurden 21 Kinder vom Schulbesuch zurückgestellt. Lt. Nieders. Schulgesetz können diese Kinder verpflichtet werden, zur Förderung ihrer Entwicklung einen Schulkindergarten zu besuchen. Da es z.Z. in der SG Lühe keinen Schulkindergarten gibt, wurde über dessen Einrichtung beraten.

Weiterlesen: 28.02.2017 SG Lühe: Der Schulausschuss tagte

Der Vorsitzende des Tourismusvereins Altes Land, Dieter Schilling, und Stephan Bergmann, der neue Geschäftsführer, stellten ihr Konzept sowie Kennzahlen des Vereins vor.
Die Übernachtungen steigen jährlich. Es wurde darauf hingewiesen, dass der Tourismus ein immer größerer Wirtschaftsfaktor ist, wobei auch hier noch weiter Luft nach oben ist.

Allg. Mitteilungen:
- es findet kein Verkauf der CDs mit der Altländer Hymne durch den Tourismusverband statt.
- in der Saison werden nun auch Hollern-Twielenfleth sowie Steinkirchen von der Altländer Bimmelbahn angefahren
- ferner fahren auch noch die Doppeldeckerbusse durchs Alte Land mit Stationen in der SG Lühe.

Weiterlesen: 27.02.2017 SG Lühe: Kultur- und Tourismusausschuss tagte

Der Samtgemeinderat hat auf seiner heutigen Sitzung den Haushalt 2016 verabschiedet.

Die Ratsmitglieder sprachen außerdem ein generelles Feuerwerksverbot für die Samtgemeinde aus (s.o.).

Inge Massow berichtete über den Ausflug des Regionalen Bündnisses gegen Elbvertiefung zum Leipziger Bundesverwaltungsgericht, wo die letzte Verhandlungsrunde zur Elbvertiefung stattfand.

Ausführlicher BERICHT auf hamburg-fuer-die-elbe.de

Der Samtgemeinderat hat gestern beschlossen, für das Gebiet der Samtgemeinde Lühe ein generelles Feuerwerksverbot auszusprechen. Grund sind die zahlreichen Reetdachhäuser, deren Besitzer in jedem Jahr zu Silvester um ihr Eigentum bangen. Es gibt bereits seit Jahren eine Verordnung des Landkreises, die ein Feuerwerk im Umkreis von 200 m zu Reetdachhäusern verbietet. Ein Verstoß gegen diese Verordnung kann mit 50.000 € Geldbuße geahndet werden. Im kommenden Jahr soll der Feuerwehrausschuss beraten, ob und wo ggf. Abbrennplätze für Feuerwerk innerhalb der Samtgemeinde ausgewiesen werden können.

Der Beschluss des Samtgemeinderates wird durch einen Handzettel an alle Haushalte publik gemacht.

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